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AFP-News Medizin und Gesundheit
08.04.2010
Bristol Palin warnt US-Teenager vor früher Schwangerschaft
TV-Spot mit Tochter der Vize-Präsidentschaftsbewerberin
Nachdem sie im US-Präsidentschaftswahlkampf wegen ihrer frühen Schwangerschaft ins Gerede gekommen war, hat sich die Tochter der Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner, Bristol Palin, zu einem Engagement gegen Teenagerschwangerschaften entschlossen. "Was wäre, wenn ich nicht aus einer berühmten Familie stammen würde?", heißt es in einem TV-Spot, in dem die 19-Jährige mit ihrem 16 Monate alten Sohn Tripp auftritt. "Was wäre, wenn ich diese ganze Unterstützung nicht hätte? - Glaubt mir, das wäre nicht so toll!"
Der Spot soll im Mai in einer Kampagne gegen Teenagerschwangerschaften eingesetzt werden. Jährlich werden in den USA rund 750.000 Kinder von Frauen unter 20 Jahren geboren. Die frühe Schwangerschaft Bristol Palins wurde im Wahlkampf 2008 zum Thema, in dem der republikanische Gegenkandidat des heutigen Präsidenten Barack Obama, John McCain, die damalige Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, zu seiner Vizepräsidentschaftskandidatin erwählte.
Bristol Palin gebar ihren Sohn mit 18 Jahren. Damals vertrat sie die Ansicht, junge Leute könnten nicht vom Sex abgehalten werden. Der TV-Spot wurde von der Candie's Foundation organisiert, die sich gegen Teenagerschwangerschaften engagiert.
Bristol Palin lebt inzwischen getrennt vom Vater ihres Sohnes. "Es hat jeden Teilaspekt meines Lebens verändert, dass ich eine alleinerziehende Teenager-Mutter bin", sagt sie in dem Spot. "Ich muss die ganze Zeit Lösungen finden, es ist sehr schwer."
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